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stellt meine ganz privaten Ansichten dar.

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Ost West im Vergleich aus meiner Sicht

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Allgemeines zum DDR Bildungssystem

 

Was ich heute als besonders gut empfinde ist, dass wir von Arkona bis Zittau alle die gleichen Schulbücher hatten, egal für welches Fach und der Stoff überall nach dem gleichen Lehrplan uns Schülern vermittelt wurde.

Positiv kam dazu, dass dies auch noch  fast zeitgleich geschah.

 

So war es für Schüler und Eltern eine besondere Erleichterung bei Umzügen aus beruflichen oder privaten Gründen. 

Natürlich kam es zu minimalen Abweichungen im Hinterherhinken oder im stofflichen Voraus sein einer jeden Klasse.

 

Dies lag möglicherweise auch an den privaten Lieblingsthemen eines Lehrers. Daran ob er ein Thema besonders mochte und sich mehr Zeit dafür nahm oder ob er die Schüler durch den Stoff peitschte, weil ihm selbst das Thema missfiel.

 

In allen Fächern wurde uns ein gesundes Maß an Allgemeinwissen vermittelt.

Wir Kinder und Jugendlichen wurden gefordert, gefördert und nach

8 - 10 oder 12 Jahren mit einem guten Grundstein an Wissen in Berufsleben entlassen.

 

Nach der Wende übernahm Finnland das Schulsystem der DDR, möglicherweise weil sie davon überzeugt waren, dass in der DDR gute Arbeit in den Schulen geleistet wurde.

Die Pisa Studien geben ihnen recht !!!

Noch heute, 2017, steht Finnland ungeschlagen an erster Stelle der Pisa Studie, von 57 teilnehmenden Ländern weltweit. 

Und wo steht Deutschland, was sich auf JEDEM Gebiet als das

"Non plus Ultra" betrachtet?

 

Abgeschlagen an 13. Stelle und die Verantwortlichen für dieses Desaster rühmen sich noch, dass sie 4 Plätze aufgerückt sind.

Vor uns liegen Länder wie Hongkong - Kanada - Taipeh - Estland - Japan - Neuseeland - Australien - Niederlande - Lichtenstein - Korea & Slowenien.

Das gibt mir doch sehr zu denken.

 

Gefunden auf :

*** http://www.focus.de/familie/schule/deutsche-schueler-holen-auf-pisa-

                studie_id_2495486.html

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Allgemeines zur BRD Kinderbetreuung & zum Schulsystem

 

Durch das 6 jährige Zwischenspiel von 1991 bis 1997 in Hofheim am Taunus bei Frankfurt am Main kann ich aus eigener Erfahrung berichten,

wie es meinen Kindern in Kindergarten und Schule und mir erging.

Hofheim wurde schon damals als "Schlafstadt" Frankfurts bezeichnet,

weil die wohlbetuchten Männer, mit ihrem Heimchen am Herd, zwar in Frankfurt arbeiteten, aber in Hofheim

"Mein Haus - mein Auto - mein Pool usw." hatten.

 

Als wir uns in Hofheim anmeldeten wurden wir im Anschluss zu einer Dame geschickt, welche mit der Kinder- und Jugendbetreuung beauftragt war. 

Ihr hatten wir es zu verdanken, dass mein Jüngster den Kindergarten, ganz in der Nähe unserer Wohnung und Schule, besuchen durfte, zwecks Integration.

Dieser Kindergarten war erst kurz vorher fertiggestellt worden und wenn ich mich recht erinnere waren die Eltern am Aufbau stark beteiligt.

Die Kinder und Erzieherinnen waren unvoreingenommen, verständnisvoll und nett, was ich von den meisten Muttis nicht behaupten kann.

Die Ignoranz meiner Person war vorherrschend, bis hin zu der Äußerung,

dass der Platz auch für ein hiesiges Kind aus "ihren Kreisen" hätte genommen werden können.

Die Krönung war jedoch eine Mutti mit 5 jähriger Tochter, welche mit Nuckel und Babyfläschchen sich aus- und anziehen ließ und dabei auch noch bockig weinte.

Diese Mutti beschimpfte mich, weil sich mein Sohn alleine auszog.

Ich habe bestimmt ganz entgeistert geschaut - habe mein Kind zum Abschied umarmt - bei der Erzieherin abgegeben und bin wortlos meiner Wege gegangen.

 

Zwei Muttis waren wirklich freundlich zu mir und hatten sich erboten mir zu helfen, egal bei was. Wie ich später erfuhr, waren auch sie eine, türkische und deutsche "Zugereiste" mit denen man noch schlimmer, von Seiten der anderen Muttis, umgegangen war.

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Allgemeines zum DDR Gesundheitswesen

 

Das Gesundheitswesen in der DDR empfand ich als Mutter vorbildlich.

Wir hatten eine sehr gut ausgebildete Ärzteschaft mit fundiertem Wissen und wir hatten genügend Ärzte !

Nicht umsonst hatte der Westen alles unternommen um unsere Ärzte abzuwerben und in den Westen zu schleusen.

 

Ich erinnere mich gut an die Mütterberatung.

Der erste Besuch durch eine Gemeindeschwester fand kurz vor der Entbindung statt, den bei mir der Gynäkologe veranlasste.

Der Besuch zu Hause folgte dann eine Woche nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Die Schwester fragte ob ich bei etwas Schwierigkeiten hätte und sah sich im Zuge dessen wirklich sehr diskret um. Ich bekam es trotzdem mit, weil ich schon immer bei meinem Gegenüber direkten Blickkontakt suchte.

Ich kann mich erinnern, dass ich die Tipps von ihr bekam,

dass ich die Wohlfühltemperatur des Badewassers mit dem Ellenbogen und die Temperatur der Flaschennahrung, auf dem Puls des Handgelenks messen konnte.

Dann bekam ich den ersten Termin für die Mütterberatung in meiner Nähe und der Besuch der Gemeindeschwester war beendet.

 

In der Mütterberatung wurden die Babys begutachtet, geimpft sowie Probleme bei Kind und Mutter erfragt und bei Bedarf Hilfe angeboten. 

Bei uns gab es die Pflicht zur Impfung und das war gut so,

denn bei uns waren die Kinderkrankheiten "ausgerottet" - auch wenn sich das Wort schlimm anhört.

 

Beim ersten Mal bekam ich einen Heidenschreck als die Ärztin ihre Zeigefinger in die Fäustchen meiner Tochter steckte und sie in die Luft hob. Ich wusste damals nicht, dass damit der instinktive Klammerreflex getestet wurde. Als dieser Reflex bei meinen Jungs getestet wurde, war ich die Ruhe in Person. 

 

Was ich als wirkliche "Errungenschaft" auf dem Gebiet des Gesundheitswesens erachtete war der Beschluss von 1971, dass wir Frauen über unseren Körper selbst bestimmen konnten. Wir selbst konnten entscheiden ob wir ein Kind bekommen wollten oder nicht.

Im Gegenteil der Staat hatte alles dafür getan, vor & nach einer Geburt, dass Mutter & Kind optimal versorgt wurden.

 

Der Staat hat uns bei der Familienplanung zu nichts gezwungen.

Dadurch, dass Staat und Kirche getrennt voneinander waren, hatte uns auch die Kirche nicht zu sagen, was wir im Falle einer Schwangerschaft tun mussten oder sollten oder durften.

 

Ein Abbruch der Schwangerschaft durfte per Gesetz nur in den ersten

12 Wochen geschehen und der Gynäkologe war zu einem Beratungsgespräch über den Ablauf des Abbruchs und deren Folgen verpflichtet.

Um einem Abbruch vorzubeugen konnten sich die Frauen Verhütungsmittel kostenfrei verschreiben lassen.

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Das Wolgaster Krankenhaus erbaut zwischen 1954 und 1958

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Allgemeines zum BRD Gesundheitssystem

 

Im jetzigen Staat ist die Impfpflicht abgeschafft und Krankheiten wie Masern, Windpocken usw. haben leichtes Spiel sich rasend schnell zu verbreiten.

Hoch lebe die persönliche Freiheit des Einzelnen und die damit verbundene Inkaufnahmen der Ausbreitung von tödlichen Krankheiten.

Hoch lebe dieses Gesundheitssystem - wobei gesund -

ist ja wohl sehr übertrieben.

 

Dazu kommt, dass die Kirche uns DDR Frauen mehr zu sagen hat und wir nicht mehr über unseren Körper selbst bestimmen dürfen.

Wenn eine Frau eine Schwangerschaft beenden will, MUSS sie ein Beratungsgespräch über sich ergehen lassen, indem sie zum Teil massiv unter Druck gesetzt wird, das Kind aus zu tragen.

Soviel zur Meinungs- & Entscheidungsfreiheit des Menschen in diesem Land.

 

Wie können Männer es wagen uns Frauen vorzuschreiben was wir mit unserem Körpern tun!!??!! Wo bleibt da die Gleichberechtigung???

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Allgemeines zum Kinderkriegen leicht gemacht in der DDR

 

Das Kinderkriegen wurde bei uns vom Staat seit 1972 mit einem Ehekredit von 5000 DDR Mark gefördert. Dieser war gebunden am Alter des Ehepaares, beide mussten unter 26 Jahre sein und am gemeinsamen Einkommen, welches nicht über 1.400 DDR Mark liegen durfte.

Ab 1986 waren es 7000 DDR Mark Kinderförderung.

Die Tilgung war denkbar einfach und sozial.

Die Höhe der Raten hing vom Familieneinkommen ab.

Bei der Geburt des ersten Kindes wurden 1000 Mark erlassen und

bei jedem weiteren Kind je 1500 Mark.

 

Damit hatte sich der Staat einen Kindersegen beschert.

Im Zuge dessen waren unsere Kinder fast flächendeckend gut in Kinderkrippen oder Kindergärten untergebracht und der Staat ließ in jeder größeren Stadt neue Häuser bauen - welche später abfällig als "Platte" bezeichnet wurde.

 

Mit den Kindern, die ab drei Jahren den Kindergarten besuchten, wurde täglich dem Kindes Alter entsprechend, gewisse Zeit eine sogenannte "Beschäftigung" durchgeführt. Diese war in Sachgebiete unterteilt wie Sport, Natur, Basteln, Musik und auch Politik.

Die Erzieherinnen arbeiteten nach einem Bildungs- und Erziehungsplan, welcher im letzten halben Jahr, bevor die sechs bzw. sieben jährigen in die Schule kamen, vorsah, dass ihnen erklärt wurde wer was war z.B. Staatsratsvorsitzender, Ministerin für Bildung oder Verteidigungsminister.

Damals war dies sehr einfach, denn die Personen auf diesen Posten waren zumeist immer die Gleichen, außer sie starben.

 

Sie können davon ausgehen, dass je "Roter" die Gesinnung der Erzieherin war, desto halbherziger oder aber mit Inbrunst brachten sie diese Zeit hinter sich, außer es wurde Kontrolle erahnt. Eine Parteizugehörigkeit war nicht zwingend nötig, außer für die Leiterin der Einrichtung.

Der Kindergartenbesuch war übrigens kostenlos - es musste nur ein geringer Obolus für das Mittagessen entrichtet werden.

 

Ich hatte das große Glück, als Helferin genau zu der Zeit im Kiga zu arbeiten als meine Söhne im Kiga Alter waren.

So konnte ich meinen eigenen Kindern näher sein als andere Eltern.

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http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Rueckblick-90-Jahre-Gesundheitsamt-in-Erfurt-1430151150

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Allgemeines zu Mord und Totschlag in der DDR

 

Diese Delikte u.a. gab es natürlich auch in der DDR.

Die Menschen in der DDR haben auch nicht anders getickt als anderswo - es ging wie überall auf der Welt um kleine und große - leichte und brutale Delikte. Und auch bei uns wurden sie rigoros geahndet.

 

Nur mit dem Unterschied zum westlichen Ausland wurden bei uns daraus keine Sensationen gemacht und Verbrechen wurde nicht in der Presse breitgetreten, wie es heutzutage üblich ist.

Meistens erfuhr die Bevölkerung der näheren Umgebung nur durch

Mund zu Mund von einer Straftat.

In sehr seltenen Fällen wurde auch die örtliche Presse mit einer Suchmeldung oder mit der Bitte auf Hinweise zu einem Sachverhalt eingeschaltet, vor allem dann, wenn Kinder und Jugendliche betroffen waren.

 

Aber zu allererst war Ermittlungs - und Laufarbeit für die örtliche Kriminalpolizei angesagt.

So z.B. im Herbst 1979 als in der Geraer Innenstadt ein Neugeborenes

in einem Gulli in der Nähe der SVK (Staatliche Versicherungskrankenkasse) gefunden wurde.

Die Ermittler waren im Zuge dessen auch in Gera-Lusan in der Ladenstraße, die im Hochhaus der Kastanienstraße integriert war, im Geschäft für Kinderbekleidung/Kurzwaren unterwegs.

Wir Verkäuferinnen wurden gefragt, ob wir uns erinnern könnten, dass uns eine schwangere Frau aufgefallen wäre, die entbunden haben müsste, aber nie mit einem Säugling zu sehen war. Uns war nichts dergleichen aufgefallen.

 

Einige Tage später stand in der "Volkswacht", dass ein Neugeborenes bei der SVK im Gulli gefunden wurde und die Polizei um sachdienliche Hinweise bittet.

 

Irgendwann später ging das "Gerücht" um, es wäre einen Frau im mittleren Alter gewesen, die bei der SVK in höherer Stellung arbeitete, die sich aber für die Schwangerschaft, wegen ihrer Alters und der erwachsenen Kinder wegen, geschämt hätte.

Außerdem wollte sie nicht, vom Lebensgefährte wegen des Kindes verlassen werden. 

 

Ich muss gestehen, dass mir das diskrete Vorgehen der Polizei in der DDR wesentlich besser gefiel, als das sensationslüsterne und wissentliche Verbreiten von Halbwahrheiten und Lügen, wie es heute gang und gäbe ist. 

Erst einmal schreiben um die Auflage zu steigern und ein paar Tage später als Kleingedrucktes dementieren. Fieser geht´s nicht.

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ENDE

Ich bedanke mich herzlich für Ihr Interesse !

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